Selbsttest Saftkur – dem Körper mal was Gutes tun

Jeden Tag lang sechs mehr oder minder köstliche Säfte - das ist zu schaffen!

Jeden Tag lang sechs mehr oder minder köstliche Säfte – das ist zu schaffen!

Bei einem Gespräch über gute Vorsätze im neuen Jahr erzählte mir meine Kollegin Anne von ihrem Plan, drei Tage lang eine Saftkur zu machen, um den Körper zu entschlacken. Werden 1 bzw. 3 Tage Flüssignahrung unseren Körper so glücklich, frisch und frei machen wie versprochen? Wir haben uns das junge Hamburger Unternehmen „Kale&me“ ausgesucht und das „Projekt Safttage“ gemeinsam gestartet.

Das Unternehmen

Kale&me ist ein junges Start up-Unternehmen mit Sitz in Hamburg-Altona und wird von Konstantin Timm (Finanzen & Vertrieb), Annemarie Heyl (Operations & PR) und David Vinnitski (Vertrieb & Marketing) geführt. Die Website stellt sich stylisch und modern mit schicken Photos dar, auch die drei Gründer strahlen gediegen-businessmäßig in die Kamera. Sympathisch, dass sie bei der Abholung der Säfte dann doch ganz normal alltagstauglich ausschauen – Präsentation ist halt alles 😉  aber das ist auch in Ordnung so.

Warum eine Saftkur?

Mit einer Saftkur wird der Körper entschlackt und entgiftet. Durch die ausgewogene Zusammenstellung der verschiedenen Saftkomponenten wird der Körper effizient mit Nährstoffen versorgt, ohne dass ich mir Gedanken darüber machen muss, was ich kochen müsste, würde ich keine Saftkur machen.

Eine kleine Gebrauchsanweisung gibt es auch dazu

Eine kleine Gebrauchsanweisung gibt es auch dazu

Die Säfte

„Kale&me“ bietet die  Saftkur für 3 Tage mit insgesamt 18 Flaschen oder eine 1 Tages-Einsteigerkur mit 6 Flaschen an, zudem können im Gegensatz zu vergleichbaren Unternehmen individuelle Saftpakete aus den einzelnen Säften zusammengestellt werden, was super ist, sollte einem der eine oder andere Saft nicht schmecken. Alle Säfte werden in der Lüneburger Heide ausschließlich aus regionalen Zutaten unter dem sogenannten „High Pressure Processing“   hergestellt, bei dem Keime zerstört, wichtige Nährstoffe jedoch erhalten bleiben und zudem die Haltbarkeit der Säfte auf bis zu 4 Wochen erhöht werden kann. Alle Säfte enthalten laut „Kale&me“ eine `ausgewogene Kombination aus Obst und Gemüse` in den Geschmacksvarianten

Nr. 1      Ananas – Apfel – Gurke- Zitrone –Minze

Nr. 2      Karotte – Apfel – Zitrone

Nr. 3      Avocado – Spinat – Ananas – Zitrone

Nr. 4      Rote Beete – Apfel – Zitrone Ingwer

Nr. 5      Grünkohl – Gurke – Apfel – Staudensellerie – Zitrone

Nr. 6      Mandeln – Datteln

Getrunken werden die Säfte über den Tag verteilt in genau dieser Reihenfolge, denn `die Bedürfnisse des Körpers an Nährstoffen sind abhängig von der Tageszeit. Deshalb sind die Kale&Me Säfte darauf ausgerichtet und beinhalten eine optimale Kombination an Vitaminen, Spurenelementen, Pflanzenstoffen, Protein, Fett und Kohlenhydraten, passend zu den entsprechenden Tageszeiten`.

Start des „Projekts Safttag“

Anne hat sich für die 3 Tages-Kur und eigene Abholung nach Absprache  in Hamburg-Altona entschieden; das hat wunderbar geklappt. Meine 1 Tages-Kur kam per pünktlichst per DHL (beim Bestellvorgang muss der Wunschliefertermin angegeben werden). Vor Kurbeginn wird empfohlen, sich bereits 2 Tage vorher leicht – z.B. mit Rohkost – zu ernähren und den Körper einzustimmen, um Heißhungerattacken zu vermeiden. Getrunken werden 6 Flaschen Saft über den Tag verteilt im 2 – 3 Stunden-Rhythmus, dazu ist Wasser und ungesüßter Tee erlaubt.

Schon 3 geschafft - verrückt!

Schon 3 geschafft – verrückt!

Tag 1 beginnt also mit Flasche Nr. 1. Wir sind uns einig: Es schmeckt ein wenig wie flüssige Salatgurke – trinkbarer und relativ unaufgeregter Geschmack. Nr. 2 lässt schön die Karotte dominieren. Nr. 3 ist überraschenderweise unser Favorit: ausgesprochen lecker! Die 4 stellt sich „erdig im Abgang“ dar, Nr. 5 ist – auch da sind wir uns einig – sehr gewöhnungsbedürftig. Anne hält tapfer durch, ich schütte 2/3 davon in den Ausguss. Sehr enttäuscht sind wir von Nr. 6, die wir vorab bereits als Highlight des Tages erkoren hatten: Mandel und Dattel – dass muss köstlich schmecken!!! Da es sich um den Gute Nacht-Trunk handelt, sind zwar einige Mandelstückchen zum Kauen in der Flasche, so dass man das Gefühl hat, man würde trotzdem etwas essen, der Geschmack jedoch bleibt leider hinter allen Erwartungen zurück – es schmeckt leicht süßlich, ansonsten aber sehr wässrig. Schade!

Anne hält ihre 3 Tage komplett durch, fühlt sich relativ gesättigt und freut sich am Abend des letzten Tages über ihren flachen Bauch, mir reicht der Probetag.  Die Säfte sind im Großen und Ganzen lecker, einen Tag nichts essen ist auch okay, zudem sättigen die Säfte ganz gut. Durch den vielen Zitronensaft habe ich allerdings bereits nach Saft 4 furchtbares Sodbrennen bekommen; 3 Tage hätte ich das auf keinen Fall durchgehalten.

Preise

Die Kosten liegen beim individuell zusammengestellten Paket bei € 4,50 pro Flasche, die Einsteigerkur kostet 27,–, die 3 Tages-Kur € 79,–. Ein stolzer Preis,  im Vergleich mit Mitbewerbern allerdings  immer noch am günstigsten. Die Versandkosten betragen € 7,50; dafür sind die Flaschen jedoch optimal mit Cool-Pack und Thermofolie verpackt. Einen  Tag vor Versand bekommt man die Versandbestätigung per Mail.

Fazit:

Leute mit empfindlichem Magen sollten es bei der Einsteigerkur belassen. Die Kosten erscheinen zunächst relativ hoch, dann jedoch gerechtfertigt, bedenkt man den ganzen Aufwand vom Sellerie bis zum fertigen Saft oder das kostenintensive, wenngleich notwendige Verpackungsmaterial. Im Großen und Ganzen eine interessante Erfahrung, die auf keinen Fall geschadet hat.

http://www.kaleandme.de/

 

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