Sensationen der Tierphotographie

Hier ein höchst seltenes Foto. Eindrucksvoll wird das bisher noch nicht beobachtete  Schlafverhalten einer Felis silvestris catus gezeigt.

Hier ein höchst seltenes Foto. Eindrucksvoll wird das bisher noch nicht beobachtete Schlafverhalten einer Felis silvestris catus gezeigt.

Habt Ihr auch schon mal fasziniert vor dem Fernseher gesessen, während eine großartige Natur- oder Tierdokumentation lief und gedacht „Waaaahnsinn! Wie haben die das nur gefilmt? Das ist ja phantastisch!“ – Nun, so phantastisch ist es gar nicht. Wusstet Ihr, dass unter Umständen einige Wildtiere ihr Leben lassen müssen, bis „die eine“ Szene im Kasten ist? Das manch ein Photograph schon seinen Preis abgeben musste, weil sein preisgekröntes Photo nicht, wie behauptet, in freier Wildbahn bei tagelangem regungslosen Verharren in der Savanne, sondern im örtlichen Zoo geschossen wurde? Das Echsen und Käfer gerne im Kühlschrank gelagert werden, um sie dann regungslos in die eigens gebaute Photoszenerie einzubauen? Selbst die BBC, ihres Zeichens der Godfather der Dokumentationen, stets bildgewaltig und beeindruckend, soll zu derlei Mittel greifen.  Und während unsereins vor Freude außer sich ist, wenn das eigene Haustier tatsächlich mal so getroffen ist, als ob es gerade in diesem Moment nur für uns posiert hätte, ist die Natur anderenorts nicht zu beeinflussen. Wer nicht zur richtigen Zeit vor dem richtigen Mäuseloch sitzt, während gerade eine Natter vorbeikommt, die vorher den Wolf, der mit nur einem Sprung eine ganze Sperlingsfamilie fraß, gebissen hat , hat Pech gehabt. Eigentlich ist klar, dass manch beeindruckende Szene nur mit großer Geduld und einer Menge Glück zustande gekommen sein kann. Alle anderen bedienen sich Methoden, die im nachfolgendend verlinkten Artikel beschrieben werden. Schade eigentlich – aber der Mensch will bestmöglich unterhalten werden. Mittelmaß reicht nicht.

http://www.welt.de/vermischtes/article121073270/Die-Wahrheit-ueber-dieses-beruehmte-Tierfoto.html

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